Schnelle Apfel-Tarte

Das kleine Fräulein entwickelt in der Kita einen mordsmäßigen Appetit. Eigentlich jeden Tag berichten die Erzieherinnen mir stolz, wie gut die kleine Maus heute wieder gegessen hat. Und trotzdem, sobald ich die Kita betrete werde nicht etwa ich, sondern meine Handtasche freudig begrüßt. Mit den Worten „mehr, mehr!“ wird mir die Tasche aus der Hand gerissen und am Reissverschluss gefummelt – denn Mamas Handtasche ist der Hort solcher Köstlichkeiten wie Rosinenbrötchen, Dinkelstangen und Frucht-Quetschies. Aber auch für mich ist es schon fast eine lieb gewonnene Tradition, nach der Kita gemeinsam am Esstisch zu sitzen und noch einmal eine Kleinigkeit zu essen. Und das am liebsten süß und frisch gebacken!

Und da die Zeit im Hause Maier aktuell sehr knapp bemessen ist, muss es schnell gehen. Hinter den Kulissen arbeite ich nämlich nicht nur an diversen Wohnungsverschönerungsprojekten, sondern auch an der ein- oder anderen Weihnachtsüberraschung, die ich Euch leider noch eine Weile vorenthalten muss.
Als kleiner Trost hier mein absoluter Favorit, wenn schnell ein leckeres Gebäck zum Kaffee her muss:

Apfel-Tarte

1 Paket Blätterteig aus dem Kühlregal
1 großer Apfel
Zimt und Zucker
2-3 EL Mascarpone (oder Schmand, oder Creme fraiche, oder…)

nach Belieben Sahne, Zucker und eine halbe Vanilleschote

Backofen auf 220° C vorheizen. Den Blätterteig der Länge nach halbieren und eine Hälfte auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Aus der zweiten Teighälft die Mitte ausschneiden, so dass rundherum ein 1-2cm dicker Rahmen stehen bleibt. Diesen Rahmen auf die andere Teighälfte auflegen und gut andrücken. Das ausgeschnittene Teigstück kann man für andere Projekte verwenden, zum Beispiel 2-3 kleine Croissants fürs nächste Frühstück.

Innerhalb des aufgelegten Randes den Blätterteig mit einer dünnen Schicht Mascarpone beschmieren. Den Apfel in 1-2mm dünne Spalten schneiden und auf dem Mascarpone verteilen, dann großzügig mit Zimt und Zucker bestreuen. Bei 220° C ungefähr 15 Minuten backen, bis der Rand gut aufgegangen und leicht gebräunt ist.

Voilà.

Mir schmeckt die Tarte am besten noch warm, mit etwas halb aufgeschlagener Vanillesahne. Dafür das Mark einer halben Vanilleschote auf einen kleinen Becher Sahne geben und mit einem Esslöffel Zucker nur halb fest aufschlagen.

Hmmmm…

Guten Appetit!
Lisa

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