Gesunde Suppe für kranke Hühner

Herzlich Willkommen im Krankenlager Maier!

Dieser Winter meint es irgendwie nicht gut mit uns… Erst hatte es mich erwischt, am Samstag dann den Allerliebsten: Eine romantischer Abend zu zweit sollte es werden. Der Babysitter war  bestellt, der Tisch reserviert, aber schon morgens plagten den Herrn Maier Bauchschmerzen. Ob wir unser „Date“ verschieben sollen? Nein, nein, bestimmt nur zu viel Kaffee getrunken. Aha. Da er um die Nase aber immer blasser wurde, habe ich ihn mehrmals im Laufe des Tages gefragt, ob wir wirklich nicht daheim bleiben sollen. Aber nein, so schlecht ginge es ihm nicht. Als er dann im Restaurant keine Vorspeise wollte und sogar das Weißbierglas unberührt blieb schwante mir Übles…
Ich hatte mich zur Vorspeise für einen Salat mit Gambas und gegrillten Jakobsmuscheln entschieden. Der Salat kam nach kurzer Wartezeit und das Gesicht des Liebsten verfärbte sich im Null-Komma-Nichts in ein ähnlich zartes grün wie die Salatblätter auf meinem Teller. Also die Hauptspeise für den Helden abbestellt, mein Hauptgericht zum mitnehmen geordert und schnellstens das Lokal verlassen. Den Rest des Abends lassen wir lieber unerwähnt…

Dem Herrn Maier ging es am Sonntag schon erheblich besser, dafür weckte uns das kleine Fräulein mit einer Stimme, die Rod Stewart alle Ehre machen würde. Seit gestern schnieft und schleimt und hustet sie, was das Zeug hält. Und das obwohl sie seit knapp einer Woche ein Antibiotikum gegen einen Blaseninfekt nimmt, das laut Packungsbeilage auch bei Atemwegsinfektionen verschrieben wird. 19 Monate haben wir es ohne irgendeine Krankheit, die über einen Schnupfen hinaus geht, geschafft. Und jetzt alles auf einmal?
Wundern tut es mich allerdings nicht, kam doch die ganze letzte Woche jeden Tag ein Kind in die Kita, das so stark verschleimt war, dass er sich beim Hinlegen regelmäßig erbrechen musste… An dieser Stelle noch einmal Danke an alle Eltern, die ihre kranken Kinder hartnäckig in die Kita bringen!

Mal schauen was der Arzt heute Nachmittag dazu sagt.* So lange helfe ich mir mit Hausmittelchen: Man liest ja immer wieder, dass Hühnersuppe tatsächlich bei Virusinfekten hilft. Ob’s stimmt? Gefühlt auf jeden Fall! Deshalb hier mein Rezept:

*Nachtrag: Es ist eine Kehlkopfentzündung *seufz*

Hühnersuppe mit Karottenblumen

1 Liter Hühnerbrühe mit Fleischeinlage (am besten selbstgemacht)
2 dicke Karotten
1 Hand voll Suppennudeln

Die Karotten in dünne Scheiben schneiden und mit einem mini Ausstecher Blümchen aus den Scheiben ausstechen. Das Schälen der Karotte könnt Ihr Euch übrigens sparen – logisch, ne?
Die Brühe zum kochen bringen, Karottenblümchen und Nudeln dazu geben und 10 Minuten kochen lassen. Fertig.

Ein echtes Blitzrezept!

Ich hatte das große Glück, gestern bei meiner Mama einen Topf frischer, selbstgemachter Hühnerbrühe mitnehmen zu können. Für alle, die diesen Luxus nicht haben:

Hühnerbrühe

1 Suppenhuhn
1 Zwiebel
1 Bund Suppengrün
1/2 Lorbeerblatt
Wasser
Salz

Die Zwiebel halbieren und ungeschält auf der Schnittfläche anrösten. Das Suppenhuhn mit in den Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken. Das Wasser salzen und das geschnittene Suppengrün und das Lorbeerblatt dazu geben. Die Suppe aufkochen und bei niedriger Hitze 2-3 Stunden leise köcheln lassen. Wenn die Suppe Geschmack angenommen hat, das Huhn aus der Suppe nehmen. Die Suppe abschäumen und gegebenenfalls entfetten, das Huhn auslösen und das Hühnerfleisch zurück in die Suppe geben.

Bleibt gesund!
Lisa

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